Der Meeresspiegel der Nordsee steigt – die Pfahlbauten müssen zurückweichen

🌊Die Folgen des Klimawandels sind in St. Peter-Ording am Strand schon jetzt deutlich sichtbar. An einigen Strandbereichen gehen jährlich 6 bis 8 Meter Strand an die Nordsee verloren.
Und zunehmend hat man das Gefühl, dass das Wasser zwar noch nicht bis zum Hals, aber schon bis zu den Knöcheln steht!

➡️Am beliebten Ordinger Strandabschnitt wurden bereits einige der älteren Pfahlbauten abgerissen, darunter auch die zwei weißen Toilettenhäuser, die über viele Jahrzehnte das typische Strandpanorama prägten.
Sie wurden ersetzt durch „Neubauten“, die jedoch bereits ca. 200 Meter weiter hinten Richtung Seedeich errichtet wurden.

Das gleiche Schicksal wird auch die beliebte „Strandbar 54° Nord“ ereilen, die jetzt bereits seit vielen Jahren auch bei Ebbe im Nordseewasser steht. Sie wird 2022 ebenfalls ca. 200 Meter landeinwärts auf Höhe des Wassersportcenters XH2O neu entstehen.

🌊Aus dem aktuellen Bericht des Weltklimarates geht hervor, dass der Klimawandel die Meeresspiegel höher ansteigen lässt als bisher angenommen.

➡️Ein halber Meter bis zum Jahr 2100 – und das nur vorausgesetzt, die Erderwärmung kann auf zwei Grad begrenzt werden. Aktuell sieht es eher nach drei bis vier Grad aus. Dann droht ein Anstieg von 80 bis 90 Zentimetern.
Die meisten Küstenorte an Nord-und Ostsee wären dann im Meer versunken‼️

🌊Klimaexperten vom Helmholtz-Zentrum haben festgestellt, dass der Wasserstand an der Nordsee im vergangenen Jahrhundert bereits um 20 cm angestiegen ist. Zudem werden Sturmfluten häufiger und intensiver, Wellen höher und Starkregenfälle nehmen zu. 

💚 Unsere Erde und Ihre Paradiese können vor diesen düsteren Zukunftsaussichten noch bewahrt werden, wenn jetzt gehandelt wird, um die globale Erwärmung zu verlangsamen.
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